Gewürdigt: Haushalt der Stadt Eisenberg für 2026 in Kraft

Symbolbild Finanzen

In Eisenberg ist es mittlerweile Tradition, dass in der letzten Sitzung des Jahres der Haushaltsbeschluss für das Folgejahr auf der Tagesordnung steht. So auch zum Jahreswechsel 2025/2026. Alle anwesenden Stadträte hatten der Beschlussvorlage im Dezember zugestimmt.

  In Eisenberg ist es mittlerweile Tradition, dass in der letzten Sitzung des Jahres der Haushaltsbeschluss für das Folgejahr auf der Tagesordnung steht. So auch zum Jahreswechsel 2025/2026. Alle anwesenden Stadträte hatten der Beschlussvorlage im Dezember zugestimmt.

Nun hat der Haushalt 2026 seine letzte Hürde genommen: Die Kommunalaufsicht des Saale-Holzland-Kreises hat das Zahlenwerk gewürdigt. Dies bedeutet, dass nach der Prüfung durch die Rechtsaufsichtsbehörde, keinerlei Mängel oder Verstöße festzustellen waren und der Haushalt nach der Bekanntmachung auf der Website der Stadt nun in Kraft treten kann. Damit war die Zeit der vorläufigen Haushaltsdurchführung im Frühjahr, zu welcher nur zwingend notwendige Ausgaben getätigt werden dürfen, so kurz wie lang nicht mehr.

Im vergangenen Jahr war die Aufstellung des Haushaltes für 2026 mit besonderen Anstrengungen für den Kämmerer der Stadt Eisenberg, Steve Gambke, verbunden. Vordergründiges Ziel des Kämmerers sowie auch des Bürgermeisters Michael Kieslich war es, den sogenannten Haushaltsausgleich darstellen zu können und somit allen Gesetzesvorgaben zu entsprechen, um gleichzeitig die Handlungsfähigkeit der Stadt zu gewährleisten.

Mit der Würdigung durch den Landkreis steht nun fest, die Arbeit an den verschiedenen Maßnahmen und Projekten kann frühzeitig im Jahr starten.

Investitionen in Eisenberg ab 2026

Im Haushalt bereits enthalten ist der Einsatz der Mittel aus der im Allgemeinen als „Sondervermögen für Investitionen“ bekannten Investitionsoffensive. Eisenberg erhält aus dem rund eine Milliarde Euro umfassenden Thüringer Topf im Zeitraum von 2026 bis einschließlich 2029 rund 2,9 Millionen Euro für Investitionen, welche nach aktuellem Stand vom Land als Darlehen über die Thüringer Aufbaubank ausgezahlt werden sollen. Der Beschluss des Landes steht hierzu jedoch noch aus.

Investiert werden soll – laut Haushaltsplan – in Projekte, welche vor allem so angelegt sind, dass daraus niedrigere Unterhaltungskosten entstehen. Festzuhalten ist, dass ohne diese Mittel diverse Investitionen auf der Kippe stehen würden.

Zum Investitionsplan der Stadt Eisenberg gehören indes die Fortführung der Maßnahmen am Verkehrskomplex Roßplatz, hier der zweite und dritte Bauabschnitt, die Neuanschaffung der Drehleiter sowie die Ertüchtigung der Gebäudestruktur der Feuerwehr, die technische Weiterentwicklung des Bauhofes und die Sanierung weiterer Spielplätze im Stadtgebiet. Hinsichtlich des voraussichtlichen Wegfalls der Infrastrukturpauschale ab 2026, ist eine Neuausrichtung der Finanzierung von Investitionen in den Eisenberger Kitas notwendig. Auch die Eisenberger Bäder werden im investiven Bereich berücksichtigt. So stehen Maßnahmen bei den Schwallwasserbehältern im Freibad und an der Lüftungsanlage des Hallenbades auf dem Programm.

Das Gesamthaushaltsvolumen, also die Summe aller Ausgaben der Stadt Eisenberg für 2026, ist mit rund 27 Millionen Euro veranschlagt. Darin enthalten sind die Investitionen in Höhe von 3,2 Millionen Euro, wie auch die sonstigen Verpflichtungen wie Lohnzahlungen, Ausgaben für Dienstleistungen und alle weiteren Aufwendungen der Stadt.

Arbeitsgrundlage geschaffen

Bürgermeister Michael Kieslich dankte bereits nach dem Beschluss im Dezember dem Stadtrat für das Abstimmungsergebnis und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung für die Vorbereitung und die Beschlussfassung des Haushaltes. „Ich bin sehr froh darüber, dass wir nun eine solide Arbeitsgrundlage haben und der Zeitverzug durch die vorläufige Haushaltsdurchführung sich so kurz gestaltet hat. Die Handlungsfähigkeit der Stadt in herausfordernden Zeiten ist somit gegeben.“