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Veröffentlicht am: 05.05.2022

Sanierung der Superintendentur schreitet voran

Sanierung der Superintendentur

Die Sanierung eines der ältesten und markantesten Gebäude in Eisenberg schreitet voran. Die Superintendentur am Eisenberger Markt ist aktuell komplett eingerüstet und wird in weiten Teilen des Gebäudes saniert. Bürgermeister Michael Kieslich, Vertreter der Stadt und des Sanierungsträgers, Kirchenvertreter und Planer haben sich am heutigen Vormittag einen Eindruck von der Baustelle verschafft. Das 1599 errichtete Gebäude kann aktuell dank der Fördermittel aus der Städtebauförderung (Aktive Stadt- und Ortsteilzentren) im Bereich des Daches saniert werden. Momentan erfolgen die Arbeiten größtenteils am Hauptdach und am Westgiebel. Auch die Westfassade wird saniert. Alle notwendigen Arbeiten sind dabei mit dem Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie abgestimmt und die Sanierung erfolgt nach den strengen Vorgaben des Denkmalschutzes. Ziel ist es, so viel wie möglich von der alten Bausubstanz des exponierten und geschichtlich bedeutsamen Gebäudes zu erhalten. Die historischen Techniken, welche dabei angewandt werden müssen, können nur noch von wenigen Firmen ausgeführt werden. Umso erfreuter zeigte sich Bürgermeister Michael Kieslich, dass es gelungen ist, nach einem etwas verspätetem Start der Bauarbeiten auf Grund der Corona- Pandemie, nun die entsprechenden Firmen gefunden zu haben. Die Fertigstellung aller Maßnahmen ist bis zum Ende diesen Jahres geplant. Die letzte Sanierung des Gebäude erfolgt noch zu DDR- Zeiten, vor rund 45 Jahren. Die Finanzierung der Sanierungen werden überwiegend durch die Städtebauförderung, also durch Bund und Land, gestemmt. Da innerhalb der Städtebauförderung jedoch nur Kommunen antragsberechtigt sind, ist es in diesem Fall notwendig, dass die Stadt Eisenberg einen Eigenanteil trägt. Auch die Kirchgemeinde finanziert das Vorhaben mit. Einig waren sich alle Beteiligten, dass man dankbar für das Votum des Eisenberger Stadtrates ist, der Ende vergangenen Jahres den Weg für die Sanierung und die Bereitstellung des Eigenanteils frei gemacht hatte, inklusive einem Sonderzuschuss von rund 22.000 Euro. Die Gesamtsumme zur Sanierung beläuft sich auf rund 321.000 Euro, von denen rund 167.000 Euro aus der Städtebauförderung von Bund und Land stammen. Auch die Kirchgemeinde trägt einen Anteil der Kosten in Höhe von rund 106.000 Euro. Die Stadt Eisenberg leistet insgesamt einen Anteil von 48.000 Euro (Eigenanteil und Sonderzuschuss) zur Sanierung. 

Sanierung der Superintendentur - Die verantwortlichen von Stadt, Kirche, Planungsbüro und Sanierungsträger
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