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Veröffentlicht am: 30.09.2022

Transferveranstaltung zur Innenstadtbelebung

Transferwerkstatt zur Innenstadtbelebung in der Eisenberger Stadthalle. Bürgermeister Michael Kieslich bei den einführenden Worten.

Am vergangenen Donnerstag trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus ganz Thüringen um zum Thema der Innenstadtbelebung zu diskutieren. Bürgermeister Michael Kieslich begrüßte zu Beginn der Veranstaltung, welche unter dem Motto "Zusammen denken - gemeinsam handeln" stand, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und ging in seinen Eingangsworten auf die Besonderheiten in der Gastgeberstadt Eisenberg ein. "Seit 1992 gibt es in Eisenberg das Sanierungsgebiet und wenn man sich heute die Stadtstruktur der Innenstadt ansieht, dann kann man an dieser Stelle bereits von einem großen Erfolg sprechen, da viele Gebäude im Innenstadtbereich einen guten Sanierungsstand aufweisen. Deshalb hatten wir uns als Stadt Eisenberg 2021 auch für die Verlängerung des Sanierungsgebietes ausgesprochen und haben hierzu einen Stadtratsbeschluss gefasst.", so der Bürgermeister in der Stadthalle Eisenberg. "Weitere tolle Projekte und Entwicklungen sahen und sehen wir beispielsweise bei der Kleinstadtmanufaktur am Steinweg, in der intensiven Zusammenarbeit mit den Händlerinnen und Händlern der Eisenberger Innenstadtinitiative und in der Etablierung eines Stadtmanagements.", ergänzte Kieslich. Weiterhin ging der Bürgermeister aber auch auf die großen Herausforderungen der vergangenen zwei Pandemiejahre und der ganz aktuellen Entwicklungen mit Blick auf den Ukrainekrieg und dessen Auswirkungen ein. "Uns stehen hier große Aufgaben bevor, welche wir jedoch nur mit einer breiten Unterstützung der kommunalen Familie durch das Land und den Bund stemmen können.". Hervorgehoben hatte Kieslich außerdem auch die kurz bevorstehende Aktion Heimatshoppen und die, für die Stadt Eisenberg erstmalige, Rolle als Veranstalter des Eisenberger Landmarktes.

Transferwerkstatt zur Innenstadtbelebung in der Eisenberger Stadthalle.

Im Anschluss an die Worte des Bürgermeisters begrüßte auch die Infrastrukturstaatssekretärin Prof. Dr. Barbara Schönig die Besucherinnen und Besucher der anwesenden Thüringer Kommunen und ging ebenfalls auf die aktuellen Problemstellungen der Innenstädte ein. "Viele Krisen überlagen sich aktuell und stellen besondere Herausforderungen für die Innenstädte dar, welche dadurch mehr und mehr in Bedrängnis geraten.", so Schönig. "Innenstädte müssen auch weiterhin Orte des Zusammenkommens und der sozialen Kontakte sein, ebenso wie des Feierns, des Konsums sowie Orte der Identifikation mit der eigenen Stadt.". Des Weiteren beschrieb Schönig auch, dass Innenstadtentwicklung kein Selbstläufer wäre und permanentes Engagement und Begleitung bedürfe.

Transferwerkstatt zur Innenstadtbelebung in der Eisenberger Stadthalle. Staatssekretärin Prof. Dr. Barbara Schönig bei den einführenden Worten.

In verschiedenen Diskussionsrunden sprachen anschließend die Vertreterinnen und Vertreter der Thüringer Kommunen und des Infrastrukturministeriums über die verschiedenen Aspekte der Innenstadtbelebung und die Anforderungen, welche durch die Bürgerinnen und Bürger, aber auch durch Besucherinnen und Besucher an die Innenstädte in Thüringen gestellt werden. Dabei wurde auch ein Fokus auf Kleinstädte mit Ihren besonderen Anforderungen gelegt. Weiterer Themenschwerpunkt war die Implementierung von Stadtmanagementstrukturen die 

Beim anschließenden Stadtrundgang erläuterten die Amtsleiterin des Amtes für Bauen und Wirtschaftsförderung, Gabriele Daßler und Eisenbergs Stadtmanager Max Nottrodt die besonderen Begebenheiten der Eisenberger Innenstadt und gingen auf die erfolgreiche Stadtsanierung und die intensive Zusammenarbeit mit der Eisenberger Innenstadtinitiative ein. "Die Anmerkungen und Tipps unserer Fachbesucher, werden wir in den nächsten Tagen auswerten und schauen, in wie weit diese in Eisenberg Anwendung finden können. Der heutige fachliche Austausch war sehr angenehm und hilfreich für unsere weitere Arbeit.", so Stadtmanager Max Nottrodt am Ende der Veranstaltung.